Allgemeine Teilnahmebedingungen

Herzlich Willkommen bei den Freizeiten!

Träger

Diakoniewerk Essen e.V.

Kontakt

Ferienfreizeiten
Haus der Ev. Kirche, III. Hagen 39
45127 Essen
0201 2205-165
0201 2205-163
Ansprechpartnerin
Rita Gröber
0201 2205-165
Kontaktformular

Wegbeschreibung
I. Vertragsabschluss
Mit der Anmeldung bietet der Anmelder dem Veranstalter (Diakoniewerk Essen) den Abschluss eines Vertrages über eine Ferienerholung verbindlich an. Bei Teilnehmern unter 18 Jahren ist die Anmeldung vom Teilnehmer selbst und dem/den Erziehungsberechtigten zu unterschreiben. Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für alle in dem Anmeldeformular mit aufgeführten Teilnehmer. Der Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Bestätigung durch den Veranstalter zustande.
II. Bezahlung
Der Reisepreis setzt sich aus einem von jedem Teilnehmer nach seiner persönlichen Leistungsfähigkeit zu tragenden Eigenanteil und einem eventuell durch öffentliche oder private Träger gewährten Zuschuss zusammen. Mit der Anmeldung ist pro Teilnehmer eine Verwaltungsgebühr zu entrichten. Nach Empfang der Teilnahmebestätigung, die als Rechnung gilt, ist der Eigenanteil bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn zu zahlen. Die Aushändigung des Sicherungsscheines sowie der sonstigen Reiseunterlagen ist nur möglich, wenn der Eigenanteil vollständig auf dem Konto des Veranstalters eingegangen ist. Falls dieser Betrag nicht oder nicht vollständig eingegangen ist, hat der Veranstalter das Recht, dem Teilnehmer zur vollständigen Begleichung eine angemessene Nachfrist zu setzen. Spätestens mit fruchtlosem Ablauf dieser Frist ist der Veranstalter berechtigt, die Ferienerholung mit einem anderen Teilnehmer zu besetzen.
III. Leistungen
Der Umfang der vertraglichen Leistungen ist in den Erholungsausschreibungen, den Anmeldeformularen sowie auf den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Teilnahmebestätigung beschrieben. Dabei handelt es sich jedoch nicht um zugesicherte Eigenschaften der Reisen.
Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistung verändern, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der ausdrücklichen Bestätigung durch den Veranstalter.
IV. Rücktritt des Teilnehmers
Der Teilnehmer kann jederzeit vor Erholungsbeginn von der Reise zurücktreten. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Der Rücktritt ist schriftlich zu erklären. Tritt der Teilnehmer vom Vertrag zurück oder tritt er ohne vom Vertrag zurückzutreten die Reise nicht an, so kann der Veranstalter angemessenen Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Dieser Ersatzanspruch beträgt:
  • bei einem Rücktritt bis 4 Wochen vor Beginn der Erholungsmaßnahme 25% des Reisepreises
  • bei einem Rücktritt von weniger als 4 Wochen 50% des Reisepreises
  • bei einem Rücktritt von weniger als 2 Wochen 90% des Reisepreises.

Der Teilnehmer ist berechtigt, nachzuweisen, dem Veranstalter sei überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden.

Der Veranstalter behält sich vor, im Einzelfall einen höheren Schaden nachzuweisen. In jedem Fall findet der vom öffentlichen oder privaten Träger gezahlte Zuschuss, soweit er nicht wegen des Rücktritts vom Veranstalter zurückzuzahlen ist, auf den Schadensersatzanspruch Anrechnung. Tritt der Teilnehmer zurück und lässt sich mit Zustimmung des Veranstalters durch eine geeignete Ersatzperson vertreten, so wird die entrichtete Verwaltungsgebühr einbehalten.
V. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter
Der Veranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Ferienerholung vom Vertrag zurücktreten oder nach Antritt der Ferienerholung den Vertrag kündigen:
  • 1. Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Teilnehmer die Durchführung der Ferienerholung ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Die Kosten einer in diesen Fällen vorzeitigen Heimfahrt einschließlich der Kosten für eine notwendige Begleitperson sind von den Teilnehmern bzw. den Erziehungsberechtigten zu tragen.
  • 2. Bis 2 Wochen vor Reiseantritt bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteilnehmerzahl. Der Teilnehmer erhält in diesem Fall den eingezahlten Eigenanteil unverzüglich zurück.
VI. Haftung
Der Veranstalter haftet für die
  • gewissenhafte Freizeitvorbereitung,
  • sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger,
  • ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Freizeitleistungen entsprechend der Ortsüblichkeiten des jeweiligen Zielortes und -landes.

Die Haftung des Veranstalters ist mit Ausnahme der Ansprüche aus unerlaubter Handlung begrenzt auf den dreifachen Reisepreis,
  • 1. soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
  • 2. soweit der Veranstalter für einen dem Teilnehmer entstehenden Schaden allein wegen ein Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und die in der Erholungsausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet sind, auch dann nicht, wenn die örtliche Freizeitleitung an diesen Veranstaltungen teilnimmt.

Ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Veranstalter ist ausgeschlossen oder beschränkt, soweit aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die auf die vom Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist.
Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht die Verletzung von Gesundheit, Körper oder Leben betreffen, sind gegen den Veranstalter ausgeschlossen, sofern der Schaden vom Veranstalter oder von einem seiner Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verursacht wurde.
VIl. Mitwirkungspflicht
Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei eventuell auftauchenden Leistungsstörungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden gering zu halten.

Der Teilnehmer ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Freizeitleitung anzuzeigen, um dieser Gelegenheit zur Abhilfe zu geben. Unterläßt es der Teilnehmer, einen Mangel anzuzeigen, sind jegliche Gewährleistungsansprüche des Teilnehmers ausgeschlossen.
VIlI. Ausweispapiere und Devisen
Für die Einhaltung der jeweiligen gültigen Pass-, Visa-, Zoll- und Impfbestimmungen ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich. Sollte er beim Grenzübertritt wegen ungültiger Ausweispapiere zurückgewiesen werden, so hat er keinen Anspruch auf Rückerstattung des Reisepreises. Eventuelle Rückreisekosten gehen zusätzlich zu seinen Lasten.