Neues Projekt zur Kriminalprävention

Für mehr Sicherheit im Stadtteil Altendorf

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Wegbeschreibung
15 Jul
Wolfgang Zacheja könnte im Ruhestand sein, aber das war ihm zu langweilig. „Ich kann noch nicht zu Hause bleiben“, sagt der 64-Jährige und strahlt vor Elan. Als Polizeibeamter ist er pensioniert, seine zweite Berufung führt ihn nun in die Straßen von Essen-Altendorf.
Dort ist er seit März regelmäßig unterwegs mit dem Auftrag, sich um die Sicherheit im Quartier zu kümmern. Eine Aufgabe, die er natürlich unmöglich allein leisten kann – und bei der klar ist, er kommt nicht in der Rolle eines "Dorf-Sheriffs". "Wenn ich beobachte, dass irgendwo ein Konflikt eskaliert, rufe ich wie alle anderen sinnvollerweise die Polizei." Der Polizist Zacheja ist im Ruhestand, jetzt ist der Diplomat und Netzwerker gefragt. „Ich möchte, dass die Menschen im Stadtteil wissen, dass ich da bin und dass sie mich ansprechen dürfen“, erzählt er. Viel Zeit hat Wolfgang Zacheja erstmal investiert, um mit den Menschen in Altendorf ins Gespräch kommen, zuzuhören, Akteur*innen zusammenführen und auf diese Weise mitzuhelfen, dass Altendorf ein Stadtviertel sein kann, in dem es sich gut leben lässt und Menschen sich draußen sicher fühlen. "Altendorf hat wirklich schöne Ecken", hat er festgestellt.
Das Projekt „Kriminalpräventive Maßnahmen“ stützt sich auf die SiQua Studie, einer vergleichenden Studie aus drei deutschen Großstädten, Berlin, Essen und Dresden, mit insgesamt neun Fallstudien auf Quartiersebene, bei denen die subjektiv erlebte und institutionell erfasste Sicherheitslage untersucht wurden. Vergleichbare Projekte wurden bereits erfolgreich in anderen Stadtvierteln gestartet.
Mehr über Wolfgang Zacheja und seine Arbeit in Altendorf gibt es auch in der nächsten Ausgabe unseres Magazins DIWER|S.