Kita "Kleine Quelle" feiert Richtfest

Fertigstellung des Neubaus der Kita in Essen-Frillendorf im März 2022

Gemeinsames Richtfest-Ritual: Geschäftsbereichsleiter Ulrich ...
Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Link hielt Pfarrer Martin ...
Im März 2022 wird die neue Kita dann eröffnet werden.

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Wegbeschreibung
02 Jul
Richtfest des Neubaus der Kita "Kleine Quelle" in Essen-Frillendorf: Auf dem Gelände der früheren Kirche Auf’m Böntchen und des dazugehörigen Pfarrhauses lässt die Evangelische Thomasgemeinde zurzeit einen zweigeschossigen Kindertagesstätten-Neubau errichten.
In die neuen Räume, die im März kommenden Jahres fertiggestellt sein sollen, wird die benachbarte Kindertagesstätte „Kleine Quelle“ einziehen: Aus den bisherigen zwei Gruppen der Kita, deren Trägerschaft beim Diakoniewerk Essen liegt, werden dann vier.
Nach einer Andacht von Pfarrer Martin Keßler, stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums der Thomasgemeinde, und dem traditionellen Richtfest-Ritual sprach Superintendentin Marion Greve den Segen.
„Es war sehr schmerzlich für uns, die Kirche Auf’m Böntchen 2018 aufzugeben“, erklärt Pfarrer Martin Keßler. „Dass nun noch mehr Kinderlachen an den Standort zieht, ist aber ein deutlicher Trost. Wir freuen uns darauf, dass mit der Kindertagesstätte ein gutes Stück evangelisches Leben in Frillendorf präsent bleiben wird, und ebenso auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk Essen.“
Dank der Erweiterung auf vier Gruppen können in der „Kleinen Quelle“ zukünftig 34 Kinder mehr betreut werden. Von den dann insgesamt 77 Plätzen sind 19 Plätze sind für unter dreijährige Kinder vorgesehen. Die Innenfläche wird insgesamt 715 m² umfassen - außerdem bietet die Kita für Kinder und Team ein attraktives Außengelände im Umfang von 1.030 m².
„Wir freuen uns sehr auf die baulich nach den neuesten pädagogischen Standards gestaltete Kindertagesstätte und die damit verbundene deutliche Erhöhung der Platzzahl, mit der wir unmittelbar auf den hohen Betreuungsbedarf im Stadtteil reagieren können“, so Ulrich Leggereit, zuständiger Geschäftsbereichsleiter des Diakoniewerks Essen.
Neben offen und flexibel gestalteten Gruppenräumen bietet die Einrichtung die erforderlichen Ruheräume, Räume zur Differenzierung, Sanitär-, Bewegungs- und Mehrzweckräume. Das Außengelände wird terrassenförmig ausgebaut und mit unterschiedlichen spiel- und bewegungsfördernden Elementen für alle Altersgruppen ausgestattet.
Die prognostizierten Gesamtkosten in Höhe von rund 2.5 Millionen Euro werden durch öffentliche Fördergelder von rund 1 Million Euro, die Kirchengemeinde (ca. 500.000 Euro) und den Kirchenkreis Essen (ca. 450.000 Euro) finanziert.
„Der ansprechende Entwurf der Böll Architekten GmbH hat uns überzeugt. Es ist schön zu sehen, wie er Tag für Tag mehr Realität wird“, betont Pfarrer Martin Keßler.
Durch die beiden Spielgruppen für Kinder aus geflüchteten Familien, die das Diakoniewerk im Rahmen seiner Brückenprojekte auf dem gleichen Gelände anbieten, bestehen neben den pädagogischen Unterstützungsangeboten auch weiterhin vielfältige Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten für die Familien im Stadtteil.
„Aufgrund des Ausbaus der Einrichtung, die nach dem teiloffenen Konzept arbeitet, suchen wir noch weiteres Fachpersonal und freuen uns auf die Bewerbungen von neuen Mitarbeitenden, die uns zukünftig vor Ort pädagogisch unterstützen wollen“, verdeutlicht Ulrich Leggereit, dass bis zur Eröffnung des Neubaus noch dringender Personalbedarf besteht.