Wachsende Armut im Essener Westen

Zoom-Diskussion darüber, was zu tun ist

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Wegbeschreibung
21 Mai
Gestern Abend haben in einer offenen Zoom-Veranstaltung Gisela Strotkötter, Bereichsleiterin unserer Sozialen Dienste, Dominik Postels vom Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Essen, Julia Gajewski, Schulleiterin der Gesamtschule Bockmühle und Shoan Vaisi, Referent für Integration in einem Sportverein über die Realität von Kinderarmut im Stadtbezirk III diskutiert.
Die Zahlen belegen, vor welchen Herausforderungen der Essener Westen steht. Der Anteil der von Armut betroffenen Familien ist hoch. In einzelnen Stadtteilen sind 60 % der unter 18-Jährigen auf Transferleistungen angewiesen. Sie leben vielfach in prekären Wohnverhältnissen und erleben mangelnde Bildungschancen.
„Das vorhandene Hilfsnetzwerk, in das auch wir mit unseren Angeboten wie der Schulsozialarbeit, der sozialpädagogischen Nachmittagsbetreuung oder der Lernförderung eingebunden sind, ist gut“, bekräftigt Gisela Strotkötter. Die Akteur*innen aus Verbänden, Schulen, Jugendamt, Vereinen und Institutionen sind engagiert und arbeiten eng zusammen.
„Dennoch“, so Gisela Strotkötter, reichen die Unterstützungskapazitäten nicht aus.“ Zum einen, weil sie durch die zeitliche Begrenzung im Projekt-Status ausgebremst werden, zum anderen, weil Sprachbarrieren oder mangelnde technische Ausstattung verhindern, dass Unterstützungsangebote voll wirksam werden können.
So wies vor allem Schulleiterin Julia Gajewski auf die mangelnde personelle und räumliche Ausstattung an vielen Schulstandorten hin, die den Zugang zum Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigt.
Die Veranstaltung fand statt auf Einladung von Die Linke im Bezirk III.