Herzlich Willkommen bei MifriN - Migrantinnen und Migranten in friedlicher Nachbarschaft
Herzlich Willkommen bei MifriN - Migrantinnen und Migranten in friedlicher Nachbarschaft
Für eine erfolgreiche Integration von EU-Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere aus Bulgarien und Rumänien – ist es notwendig, eine vielfältige und umfassende Unterstützung als Kommune anzubieten.
Viele der Menschen kommen aus sozial schwierigen und bildungsungewohnten Verhältnissen, verfügen über einen niedrigen beruflichen Qualifizierungsstand und neigen auf Grund von Diskriminierungserfahrungen in ihrem Herkunftsland zu Misstrauen gegenüber staatlichen Einrichtungen wie Behörden oder auch Bildungseinrichtungen.
Die neue Landesförderung bietet für Kommunen mit besonders vielen Zuwanderern aus Südosteuropa die Möglichkeit, notwendige Ergänzungen zu bereits vorhandenen Unterstützungsangeboten zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für Konfliktprävention und -mediation vor Ort in den Quartieren sowie die Integration in Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen.
MifriN in Essen ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Essen, dem VKJ – Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V.und dem Diakoniewerk Essen. Während der VKJ vorwiegend im Stadtteil Altenessen aktiv ist, übernimmt das Diakoniewerk Essen die Aktivitäten in Altendorf.
Hier kooperiert das Diakoniewerk Essen mit seiner Jugend- und Familienhilfe seit 2002 mit der Stadt Essen. Seit dieser Zeit betreibt es das für Altendorf-Nord und Bochold zuständige Bürgerzentrum, das neben Aufgaben der Stadtteilentwicklung diverse Beratungs- und Gruppenangebote
vorhält.
Konfliktprävention und -mediation sowie schulische Integration vor Ort
Seit dem Sommer 2015 ist ein verstärkter Zuzug rumänisch- und bulgarischsprachiger Familien nach Essen-Altendorf zu beobachten. Dies unter anderem bedingt durch das dortige preisgünstige Wohnungsangebot. Beengte Wohnverhältnisse in zum Teil schwierigen Immobilien und andere aus den Heimatländern mitgebrachte Formen der Wohnraumnutzung führen immer wieder zu Konflikten mit Anwohnern. Gleichzeitig löst der raumgreifende Aufenthalt von großen Gruppen der Zugezogenen auf einem zentralen Platz große Verunsicherung bei den alteingesessenen Bewohnerinnen und Bewohnern Altendorfs aus.

Bildungsferne und eine damit einhergehende berufliche Perspektivlosigkeit verschärfen die Situation dieser Personengruppe – bedingt auch durch den daraus resultierenden ungesicherten Lebensunterhalt. Durch die oftmals negativ besetzten eigenen Schulerfahrungen der Eltern kommt es zu Problemen bei der Sicherung des regelmäßigen Schulbesuchs der Kinder.
Durch das Projekt MifriN und der damit erstmalig verbundenen längerfristigen Sicherstellung von finanziellen Ressourcen zur Bearbeitung des Handlungsfeldes ist es nun möglich, gezielt pädagogische Mitarbeitende einzusetzen und die Arbeit, angedockt an das Stadtteilbüro BlickPunkt 101, zu intensivieren und weiter zu vernetzen.

Themenschwerpunkte sind hier die Konfliktmediation und die aufsuchende Arbeit durch einen Streetworker/in, flankiert durch einen Sprach- und Kulturmittler, die Vermittlung zwischen den Elternhäusern und den Schulen des Stadtteils zur Sicherung des Bildungserfolgs der Kinder sowie die Bereitstellung eines regelmäßigen Spielangebots auf zentralen Plätzen.
Das Projekt MifriN wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW und ist eine wichtige Ergänzung zum ESF-Projekt MiA – Migrantinnen und Migranten in Arbeit und zu den EHAP-Projekten MiO – Migrantinnen und Migranten in Orientierung sowie Wubb – Wohnungslose unterstützen, beraten und begleiten.

Diakoniewerk Essen

Jugend- und Familienhilfe gGmbH

MifriN

Migrantinnen und Migranten in friedlicher Nachbarschaft

Haus-Berge-Straße 101

45356 Essen

0201 2664-195380

0201 2664-195906

Ihre Ansprechpartnerinnen
Wie können wir Ihnen behilflich sein?
Bereichsleiterin Integration und Quartiersarbeit
Alina Terörde
0201 81256810
Kontaktformular
Stadtteilbüro BlickPunkt 101
Regina Moock
0201 2664-195380
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