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29. Juni 2025
Diakoniewerk feiert Neubau-Eröffnung mit Tag der offenen Tür
Oberbürgermeister Thomas Kufen zu Gast der offiziellen Eröffnung des Neubaus der Geschäftsstelle in Essen-Bergerhausen

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Oberbürgermeister Thomas Kufen zu Gast der offiziellen Eröffnung des Neubaus der Geschäftsstelle in Essen-Bergerhausen
Diakoniewerk feiert Neubau-Eröffnung mit Tag der offenen Tür
Toller Tag der offenen Tür: Stadtdirektor Peter Renzel, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Superintendentin Marion Greve (vorne, von rechts) gratulieren Diakoniepfarrer Andreas Müller (oben, 2. von rechts), Martin Gierse (unten, 4. von rechts) und den am Bauprojekt verantwortlich beteiligten Akteuren zur offiziellen Eröffnung des Neubaus der Geschäftsstelle.
Toller Tag der offenen Tür: Stadtdirektor Peter Renzel, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Superintendentin Marion Greve (vorne, von rechts) gratulieren Diakoniepfarrer Andreas Müller (oben, 2. von rechts), Martin Gierse (unten, 4. von rechts) und ...
Toller Tag der offenen Tür: Stadtdirektor Peter Renzel, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Superintendentin Marion Greve (vorne, von rechts) gratulieren Diakoniepfarrer Andreas Müller (oben, 2. von rechts), Martin Gierse (unten, 4. von rechts) und den am Bauprojekt verantwortlich beteiligten Akteuren zur offiziellen Eröffnung des Neubaus der Geschäftsstelle.
Vorstand Martin Gierse begrüßte die Gäste.
Vorstand Martin Gierse begrüßte die Gäste.
Vorstand Martin Gierse begrüßte die Gäste.
Anna Rizou und Romana Friedrich (von rechts) stellten das große diakonische Engagement in der Beratung und Begleitung zugewanderter und wohnungsloser Menschen vor.
Anna Rizou und Romana Friedrich (von rechts) stellten das große diakonische Engagement in der Beratung und Begleitung zugewanderter und wohnungsloser Menschen vor.
Anna Rizou und Romana Friedrich (von rechts) stellten das große diakonische Engagement in der Beratung und Begleitung zugewanderter und wohnungsloser Menschen vor.
Diakoniepfarrer Andreas Müller regte in seiner Andacht zum Nachdenken über das Thema "Sommerweihnacht" an.
Diakoniepfarrer Andreas Müller regte in seiner Andacht zum Nachdenken über das Thema "Sommerweihnacht" an.
Diakoniepfarrer Andreas Müller regte in seiner Andacht zum Nachdenken über das Thema "Sommerweihnacht" an.
Judith Sporken, Florian Schumacher und Hella von Hodenberg (von rechts) erläuterten die Arbeits- und Beschäftigungsprojekte des Diakoniewerks.
Judith Sporken, Florian Schumacher und Hella von Hodenberg (von rechts) erläuterten die Arbeits- und Beschäftigungsprojekte des Diakoniewerks.
Judith Sporken, Florian Schumacher und Hella von Hodenberg (von rechts) erläuterten die Arbeits- und Beschäftigungsprojekte des Diakoniewerks.
Vorstand Martin Gierse nahm Oberbürgermeister Thomas Kufen in Empfang (von links).
Vorstand Martin Gierse nahm Oberbürgermeister Thomas Kufen in Empfang (von links).
Vorstand Martin Gierse nahm Oberbürgermeister Thomas Kufen in Empfang (von links).
Oberbürgermeister Thomas Kufen hob das große Engagement des Diakoniewerks für sozial benachteiligte Menschen hervor.
Oberbürgermeister Thomas Kufen hob das große Engagement des Diakoniewerks für sozial benachteiligte Menschen hervor.
Oberbürgermeister Thomas Kufen hob das große Engagement des Diakoniewerks für sozial benachteiligte Menschen hervor.
Thorsten Kraft von den KFP Architekten (rechts) ließ die Bauzeit Revue passieren.
Thorsten Kraft von den KFP Architekten (rechts) ließ die Bauzeit Revue passieren.
Thorsten Kraft von den KFP Architekten (rechts) ließ die Bauzeit Revue passieren.
Birgit Weber, Suzane Mukamana und Schröder veranschaulichten in einer kurzen Spielszene die alltäglichen Verständigungsprobleme hörgeschädigter Menschen.
Birgit Weber, Suzane Mukamana und Schröder veranschaulichten in einer kurzen Spielszene die alltäglichen Verständigungsprobleme hörgeschädigter Menschen.
Birgit Weber, Suzane Mukamana und Schröder veranschaulichten in einer kurzen Spielszene die alltäglichen Verständigungsprobleme hörgeschädigter Menschen.
Im Anschluss erläuterten sie die Spielszene und das Angebot der beiden Diakoniewerks-Internate für junge hörgeschädigte Menschen.
Im Anschluss erläuterten sie die Spielszene und das Angebot der beiden Diakoniewerks-Internate für junge hörgeschädigte Menschen.
Im Anschluss erläuterten sie die Spielszene und das Angebot der beiden Diakoniewerks-Internate für junge hörgeschädigte Menschen.
Ines Mencel (rechts) gab einen Einblick in den Pflege- und Betreuungsalltag von Menschen mit Behinderung, Sandra Weyers (Mitte) erläuterte die pädagogische Arbeit der Kindertagesbetreuung.
Ines Mencel (rechts) gab einen Einblick in den Pflege- und Betreuungsalltag von Menschen mit Behinderung, Sandra Weyers (Mitte) erläuterte die pädagogische Arbeit der Kindertagesbetreuung.
Ines Mencel (rechts) gab einen Einblick in den Pflege- und Betreuungsalltag von Menschen mit Behinderung, Sandra Weyers (Mitte) erläuterte die pädagogische Arbeit der Kindertagesbetreuung.
Die Gewinner der Tombola gab Nadine Lashuk, Leiterin der Stabsstelle Fördermittel und Projektentwicklung, bekannt (Mitte).
Die Gewinner der Tombola gab Nadine Lashuk, Leiterin der Stabsstelle Fördermittel und Projektentwicklung, bekannt (Mitte).
Die Gewinner der Tombola gab Nadine Lashuk, Leiterin der Stabsstelle Fördermittel und Projektentwicklung, bekannt (Mitte).
Journalistin Katja Nellissen (rechts) moderierte auf informative und unterhaltsame Art das von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitete Bühnenprogramm.
Journalistin Katja Nellissen (rechts) moderierte auf informative und unterhaltsame Art das von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitete Bühnenprogramm.
Journalistin Katja Nellissen (rechts) moderierte auf informative und unterhaltsame Art das von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitete Bühnenprogramm.
Für den musikalischen Rahmen sorgte Saxophonist Ingo Uliczek vom Haus Esmarchstraße.
Für den musikalischen Rahmen sorgte Saxophonist Ingo Uliczek vom Haus Esmarchstraße.
Für den musikalischen Rahmen sorgte Saxophonist Ingo Uliczek vom Haus Esmarchstraße.
Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten im Rahmen einer Führung persönlich kennenzulernen.
Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten im Rahmen einer Führung persönlich kennenzulernen.
Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten im Rahmen einer Führung persönlich kennenzulernen.
Das Diakonie-Restaurant Church bot leckere Bratwürstchen frisch vom Grill.
Das Diakonie-Restaurant Church bot leckere Bratwürstchen frisch vom Grill.
Das Diakonie-Restaurant Church bot leckere Bratwürstchen frisch vom Grill.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken...
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken...
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken...
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Eine Job-Börse mit den Stellenangeboten des Diakoniewerks.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Eine Job-Börse mit den Stellenangeboten des Diakoniewerks.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Eine Job-Börse mit den Stellenangeboten des Diakoniewerks.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Beratungsbus der Schulsozialarbeit.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Beratungsbus der Schulsozialarbeit.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Beratungsbus der Schulsozialarbeit.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Viele Bastel- und Mitmachangebote.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Viele Bastel- und Mitmachangebote.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Viele Bastel- und Mitmachangebote.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Einen Rauschebrillen-Parcour.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Einen Rauschebrillen-Parcour.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Einen Rauschebrillen-Parcour.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Age-Explorer zur Simulation des Befindens im Alter.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Age-Explorer zur Simulation des Befindens im Alter.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Age-Explorer zur Simulation des Befindens im Alter.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Dialog-Angebote des Bereichs Integration und Quartiersarbeit.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Dialog-Angebote des Bereichs Integration und Quartiersarbeit.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Dialog-Angebote des Bereichs Integration und Quartiersarbeit.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den "Heißen Draht" der Bahnhofsmission.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den "Heißen Draht" der Bahnhofsmission.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den "Heißen Draht" der Bahnhofsmission.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Das Nachempfinden der Situation wohnungsloser Mewschen.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Das Nachempfinden der Situation wohnungsloser Mewschen.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Das Nachempfinden der Situation wohnungsloser Mewschen.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Das Angebot des Betreuungsvereins.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Das Angebot des Betreuungsvereins.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Das Angebot des Betreuungsvereins.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Selbst hergestellte Produkte aus der Werkstatt "Am Ellenbigen".
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Selbst hergestellte Produkte aus der Werkstatt "Am Ellenbigen".
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Selbst hergestellte Produkte aus der Werkstatt "Am Ellenbigen".
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Eine Kartenschöpf-Aktion der Ergotherapie vom Haus Laarmannstraße.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Eine Kartenschöpf-Aktion der Ergotherapie vom Haus Laarmannstraße.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Eine Kartenschöpf-Aktion der Ergotherapie vom Haus Laarmannstraße.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Die gemeinsame multimediale Fotoausstellung der AiD und des Betreuten Wohnens.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Die gemeinsame multimediale Fotoausstellung der AiD und des Betreuten Wohnens.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Die gemeinsame multimediale Fotoausstellung der AiD und des Betreuten Wohnens.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Ein interaktives Quiz der Schwangerenberatung.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Ein interaktives Quiz der Schwangerenberatung.
An den vielen Ständen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Ein interaktives Quiz der Schwangerenberatung.
An den vielen Stationen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Raum der Stille in der Kapelle.
An den vielen Stationen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Raum der Stille in der Kapelle.
An den vielen Stationen des Markts der diakonischen Möglichkeiten gab es viel zu entdecken: Den Raum der Stille in der Kapelle.
Diakoniewerk feiert Neubau-Eröffnung mit Tag der offenen Tür
Oberbürgermeister Thomas Kufen zu Gast der offiziellen Eröffnung des Neubaus der Geschäftsstelle in Essen-Bergerhausen
Mit einem ganz besonderen Tag der offenen Tür feierte das Diakoniewerk Essen nun die offizielle Eröffnung der neuen Räumlichkeiten seiner Geschäftsstelle in Essen-Bergerhausen. Anhand eines bunten Bühnenprogramms und vielen Aktionsständen machte das Diakoniewerk die vielfältigen Arbeitsbereiche auf eindrucksvolle Art erlebbar. Oberbürgermeister Thomas Kufen überbrachte das Grußwort der Stadt Essen.
Vorstand Martin Gierse begrüßte die zahlreichen Gäste und skizzierte die Arbeit in der in mehr als zwei Jahren um- und neugebauten Geschäftsstelle, deren offizielle Eröffnung nun mit dem Tag der offenen Tür gefeiert werde. "Unser heutiges Anliegen besteht vor allem darin, unseren Gästen die Vielfalt unserer diakonischen Tätigkeitsfelder näher zu bringen. Daher haben wir unsere Einrichtungen und Dienste hier auf unser Gelände eingeladen, um über das Bühnenprogramm und an den Aktionsständen praktische Einblicke in unsere Arbeit zu ermöglichen", so der Vorstand des Diakoniewerks Essen.
Talk-Runde zum kommunalen sozialen Engagement des Diakoniewerks
In einem ersten Interview-Block des von der Journalistin Katja Nellissen moderierten Bühnenprogramms stellten Romana Friedrich, stellvertretende Bereichsleiterin Ambulante Wohnungslosen- und Gefährdetenhilfe, und Anna Rizou, Bereichsleiterin Integration und Quartiersarbeit, die aktuelle Situation in ihren Arbeitsbereichen dar. Anna Rizou bezeichnete die Verbesserung der Verständigung und des Zusammenlebens der unterschiedlichen Personengruppen in einer multikulturellen Gesellschaft als größte kommunale Herausforderung und stellte das vielfältige diakonische Engagement zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung dar. Romana Friedrich, die im Diakoniezentrum Mitte mit ihrem Team jährlich rund 2.000 wohnungslose Menschen berät und diesen dort zur amtlichen Erreichbarkeit eine Postadresse einrichtet, verwies auch auf das Angebot der dort befindlichen Kleiderkammer und den Bedarf an Kleiderspenden zur kostenlosen Weitergabe an Menschen in Not. Vor allem gut erhaltene und funktionsfähige Männerkleidung werde immer wieder dringend benötigt.
Andacht, Interview-Block zu Qualifizierungsangeboten für langzeitarbeitslose Menschen und Grußworte
Im Anschluss lud Diakoniepfarrer Andreas Müller, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Diakoniewerks Essen, in seiner Kurzandacht zum Nachdenken über die "Sommerweihnacht", bevor die Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen auf der Bühne thematisiert wurde. Florian Schumacher, Bereichsleiter Arbeit und Beschäftigung, verdeutlichte gemeinsam mit Stellvertreterin Hella von Hodenberg die Bedeutung sinnvoller Arbeits- und Qualifizierungsangebote für die Vermittlung einer geregelten Tagesstruktur und den Aufbau neuen Selbstvertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit. Judith Sporken, Leiterin des Diakonie-Restaurants Church am Essener Salzmarkt, erläuterte das eigene Ausbildungsangebot zum Beikoch und zur Fachkraft im Gastgewerbe, über das gerade viele sozial benachteiligte junge Menschen für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert und dorthin vermittelt werden konnten.
Oberbürgermeister Thomas Kufen würdigte in seinem Grußwort das vielfältige soziale Engagement des Diakoniewerks zur Unterstützung hilfebedürftiger Bürgerinnen und Bürger und lobte das Diakoniewerk als verlässlichen Partner zur Gestaltung der Teilhabe benachteiligter Menschen und zur Verbesserung des Zusammenlebens in der Stadtgesellschaft.
Architekt Thorsten Kraft von den KFP Architekten ließ die unterschiedlichen Phasen des Bauprojekts Revue passieren und zeigte sich überaus zufrieden mit der Umsetzung der Konzeption, die den im Gebäude tätigen Menschen beste Rahmenbedingungen für den Arbeitsalltag und ein attraktiv gestaltetes Außengelände biete.
Spielszene und Interviews zur Hörschädigung, Kindertagesbetreuung, Behindertenhilfe und Pflege
Anhand einer kurzen Spielszene, die einen Café-Besuch zweier hörgeschädigter Menschen nachempfand, stellten Gruppenleiterin Birgit Weber, ihre Kollegin Suzane Mukamana und Bewohnerin Melina Schröder vom Fritz-von-Waldthausen-Internat exemplarisch die alltäglichen Verständigungsschwierigkeiten hörgeschädigter Menschen heraus. Im anschließenden Interview, das wie das gesamte Bühnenprogramm von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitet wurde, erläuterten sie das pädagogische Betreuungs- und Unterstützungsangebot der beiden Internate des Diakoniewerks für junge hörgeschädigte Menschen aus ganz Deutschland, die am Rheinisch-Westfälischen Berufskolleg ihren Schul- oder Ausbildungsabschluss anstreben.
Zum Abschluss des Bühnenprogramms, das von Saxophonist Ingo Uliczek, Mitarbeiter im Haus Esmarchstraße, musikalisch hochwertig umrahmt wurde, stellte Sandra Weyers, Einrichtungsleiterin der Kindervilla am Laurentiusweg, den Bereich der Kindertagesbetreuung mit zurzeit insgesamt 27 Kitas und der Kindertagespflege vor. Sie betonte die große Sinnhaftigkeit der pädagogischen Arbeit, die sich oftmals auch in den unmittelbaren Reaktionen der Kinder zeige. Ines Mencel, Pflegedienstleiterin des Heinrich-Held-Hauses, gab Einblick in den Pflege- und Betreuungsalltag von Menschen mit Behinderungen, für die in der Einrichtung ein besonderes Palliativ-Care-Konzept entwickelt wurde. "Wir sind bunt, laut und lebendig", rührte sie die Webetrommel für zukünftige Mitarbeitende, die in der Pflege dringend benötigt werden.
Großer Markt der diakonischen Möglichkeiten
Aber auch um die Bühne herum gab es auf den zum Markt der diakonischen Möglichkeiten umgestalteten Parkflächen der Geschäftsstelle einiges zu sehen und zu erleben: Neben einem Wohnungslosen-, einem Rollstuhl- und einem Rauschebrillen-Parcour, bei denen die Situation nichtsesshafter und körperbehinderter Menschen sowie die Wahrnehmung unter Drogeneinfluss nachempfunden werden konnte, simulierte ein "Age-Explorer" das Befinden im Alter.
Weitere Highlights boten der Beratungsbus der Schulsozialarbeit, ein interaktives-Quiz der Schwangerenberatung, eine Multimedia-Fotoausstellung zu langzeitarbeitslosen und im betreuten Wohnen begleitete Menschen und Dialog-Angebote zum Thema Integration. Selbstgestaltete Produkte und eine Kartenschöpf-Aktion der Ergotherapie, Mitmach-Bastelprojekte und Infos zu Kitas und Jugendhilfe-Angeboten sowie eine Job-Börse zu den vielfältigen Stellenangeboten des Diakoniewerks rundeten das Angebot ab. Zudem bot die Kapelle in der Geschäftsstelle einen Raum der Stille.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, denn neben Popcorn, Zuckerwatte und kalten Getränken bot das Diakonie-Restaurant Church leckere Bratwürstchen frisch vom Grill. Auch konnten die Besucherinnen und Besucher an Führungen durch die neuen Räumlichkeiten und das Außengelände teilnehmen sowie im Rahmen einer kleinen aber feinen Tombola attraktive Preise gewinnen.
Die Nummern der Gewinn-Lose der Tombola:
  • 17: GOP-Gutschein
  • 98: Gutschein Restaurant Church
  • 1, 3 7, 11, 44: Gutschein Einkaufszentrum Limbecker Platz (40 Euro)
  • 4, 5, 31, 53, 65, 87, 96, 100: Gutschein Einkaufszentrum Limbecker Platz (20 Euro)
  • 21, 30, 47, 52, 59, 76, 93: Gutschein Cinemaxx
Auf unserem YouTube-Kanal gibt es den Film vom Tag der offenen Tür zu sehen:
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