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01. September 2022
Bundeskanzler Olaf Scholz besucht Bahnhofsmission Essen
Vorstellung ehrenamtlicher Projekte und Hintergrundgespräche mit den Trägern

Vorstellung ehrenamtlicher Projekte und Hintergrundgespräche mit den Trägern
Bundeskanzler Olaf Scholz besucht Bahnhofsmission Essen
Begrüßten Bundeskanzler Olaf Scholz in der Bahnhofsmission Essen: Leiter Martin Lauscher, Martin Gierse, Vorstand des Diakoniewerks Essen, und Prof. Dr. Björn Enno Hermans, Direktor des Caritasverbandes für die Stadt Essen (von links).
Sicher angekommen: Bei seinem Besuch in Essen informierte sich Bundeskanzler Olaf Scholz zunächst über die Arbeit der Bahnhofsmission.
Leiter Martin Lauscher geleitete ihn in die Räumlichkeiten der Essener Bahnhofsmission.
An dem Hintergrundgespräch nahmen auch Caritas-Direktor Prof. Dr. Björn Enno Hermans, Gabriele Schneider, Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der katholischen Bahnhofsmissionen, Diakoniepfarrer Andreas Müller, Vorstand Martin Gierse und Geschäftsbereichsleiter Volker Schöler teil (von links).
Nahm sich viel Zeit zum Gespräch: Bundeskanzler Olaf Scholz ließ sich von den ehrenamtlichen Mitarbeitenden Anna Kunze, Josef Dahmann und Celina Ruff ihr Engagement für Menschen in Notlagen schildern (von links).
Nach seinen Gesprächen verabschiedete sich der Bundeskanzler von seinen Gesprächspartner*innen.
Zum Abschluss des Besuchs stand Olaf Scholz noch für ein gemeinsames Foto mit dem Team der Mitarbeitenden der Bahnhofsmission zur Verfügung.
Die Teilnehmenden des Hintergrundgesprächs zeigten sich erfreut von dem großen Interesse des Bundeskanzlers an der Arbeit vor Ort.
Bundeskanzler Olaf Scholz besucht Bahnhofsmission Essen
Vorstellung ehrenamtlicher Projekte und Hintergrundgespräche mit den Trägern
Bei einem Besuch in der Bahnhofsmission Essen hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz in einem Gespräch mit Martin Lauscher, Leiter der Bahnhofsmission Essen, Prof. Dr. Björn Enno Hermans, Direktor des Caritasverbandes für die Stadt Essen e.V. und Martin Gierse, Vorstand des Diakoniewerks Essen e.V. mit den Fragen zur Stärkung der hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragenen Arbeit auseinandergesetzt.
„Ich bin umringt von sehr engagierten Frauen und Männern, die sich hier in der Bahnhofsmission einsetzen“, so Bundeskanzler Scholz anlässlich seines Besuchs in der Essener Bahnhofsmission. „Was hier geleistet wird, ist wirklich beeindruckend. Ich bin sehr gerührt von dem oft langjährigen Engagement, das gut ist für unsere Gesellschaft. Ich hoffe – und den Eindruck habe ich auch gewonnen – dass diejenigen, die das machen, es mit ganzem Herzen tun und davon auch etwas haben. Weil unsere Gesellschaft funktioniert, wenn wir miteinander zusammenarbeiten, wenn wir einander helfen.“
Die Bahnhofsmission Essen ist eine niederschwellige Anlaufstelle für alle Menschen in Notlagen am Essener Hauptbahnhof. Das Ehrenamt ist die Basis der gesamten Arbeit der Bahnhofsmission. Wie stark die Einrichtung von dem Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen lebt, zeigten fünf Ehrenamtliche, die dem Bundeskanzler aktuelle Kernprojekte der Bahnhofsmission vorstellten. „Bahnhofskinder“, „Bahnhofsmission 60+“, „Bahnhofsmission inklusiv“ und „Ellen’s Treff“: vier Projekte, die sich an ganz unterschiedliche Zielgruppe richten und die Vielfalt der Bahnhofsmission deutlich machen.
„Für die Erfüllung der unverzichtbaren sozialen Aufgaben der Bahnhofsmission wünschen wir uns natürlich die Unterstützung der Bundesregierung. Kernfrage ist: Wie kann diese wichtige Arbeit unterstützt und damit gesichert werden? “, so Prof. Dr. Björn Enno Hermans.
„Bereits seit 125 Jahren ist die Bahnhofsmission in Essen eine Art Seismograph für die gesellschaftlichen Veränderungen. Mit den Problemen der Menschen am und um den Bahnhof herum haben sich auch ihre Aufgaben ständig gewandelt. Dabei war und ist sie immer eine verlässliche Anlaufstelle für Menschen geblieben, die Unterstützung benötigen“, erläuterte Martin Gierse, Vorstand des Diakoniewerks Essen.
Aber auch die Bahnhofsmission sieht sich in Zeiten der Corona-Pandemie und der Gaskrise mit neuen Entwicklungen konfrontiert, die Martin Lauscher, Leiter der Bahnhofsmission, im Gespräch mit dem Kanzler konkretisierte: Steigende Energiepreise sorgen dafür, dass immer mehr Menschen unter die Armutsgrenze fallen. Sie sind dann auf die Unterstützung sozialer Einrichtungen angewiesen, schon jetzt verzeichnet die Bahnhofsmission eine Zunahme der Besucher:innen. Gleichzeitig legen Ehrenamtliche – insbesondere Student:innen und Menschen im Ruhestand - ihr Engagement nieder und schwenken auf bezahlte Nebenjobs um, um weiterhin ihre Lebenshaltungskosten decken zu können.
„In Essen war die Bahnhofsmission bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ein Trendsetter für die Ökumene. Nach der Gründung durch die Diakonie kam bald die Caritas als Träger hinzu. Beide Träger bringen sich bis heute fachlich, personell und finanziell stark ein und haben die Arbeit eng in das soziale Hilfenetz der Stadt eingebunden. Mehr denn je sind sie aber auch auf eine engagierte Bürgerschaft und eine Vielzahl von Unterstützern angewiesen“, verdeutlichten die anwesenden Trägervertreter.
An dem Hintergrundgespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz nahmen neben Martin Lauscher, Leiter der Bahnhofsmission Essen, Prof. Dr. Björn Enno Hermans, Direktor des Caritasverbandes für die Stadt Essen e.V. und Martin Gierse, Vorstand des Diakoniewerks Essen, auch Diakoniepfarrer Andreas Müller, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Diakoniewerks Essen, Gabriele Schneider, Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der katholischen Bahnhofsmissionen und Volker Schöler, zuständiger Geschäftsbereichsleiter des Diakoniewerks Essen teil.
Zum Anschauen: Der Kanzlerbesuch als Video - Link zu Youtube:
Zum Weiterlesen: Link zur offiziellen Berichterstattung der Bundesregierung:
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