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21. Dezember 2021
Damit mehr Frieden werde
Manchmal ist locker lassen die beste Lösung

Manchmal ist locker lassen die beste Lösung
Damit mehr Frieden werde
Damit mehr Frieden werde
Manchmal ist locker lassen die beste Lösung
Noch drei Tage bis Weihnachten und vielfach liegen die Nerven blank - und das nicht nur wegen Weihnachten.
Herausforderndes Verhalten, damit sind auch die Kolleg*innen in unseren Einrichtungen immer mal wieder konfrontiert. Gut zu wissen darum, wie sich kritische Situationen entspannen lassen.
Im Wilhelm-Becker-Haus hat es diesen Monat ein Deeskalationstraining mit Samuel Meffire gegeben.
Meffire hat selbst eine bewegte Biografie und bringt Erfahrung in der Eingliederungshilfe mit. 1970 als Sohn eines Kameruners und einer Deutschen in der DDR geboren wird er der erste schwarze Polizist Ostdeutschlands. Ein Vorbild für viele. Dann ein Absturz. Meffire landet selbst für einige Jahre im Gefängnis und macht im Anschluss Deeskalation zu seinem Thema und zum Beruf.
"Toter Fisch"
„Das Training war praktisch wie theoretisch richtig gut“, sagt Einrichtungsleiter Markus Hamann. Was er mitgenommen hat? Die Erinnerung daran, in eine aufgeheizte Stimmung nicht auch noch aufgeheizt mit reinzugehen. Auch wenn es körperlich wird, kann Entspannung manchmal die beste Lösung sein. Sich locker machen, wenn jemand nach der eigenen Hand greift, „Toter Fisch“ nennt Samuel Meffire das. Je lockerer, desto unmöglicher wird es dem anderen, mit Kraft zuzupacken. „Keine Kampfpose, um sich herauszuwinden, sondern loslassen, komplette Entspannung, das war für mich eine erstaunliche Erkenntnis“, erzählt Markus Hamann.
to do
Uns locker machen, das können wir alle gerade jetzt vor Weihnachten gut gebrauchen. Nicht in jeden Streit mit einsteigen. Einen alten Streit loslassen. Was blöd gelaufen ist, im alten Jahr zurücklassen. Überlegen, was wirklich einen Konflikt wert ist. Vergeben. Nicht einfach. Aber immerhin gibt es ein paar Tricks.
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