Senioren- und Generationenreferat - Thema: Unsere Seminare

Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
16.10.2019 12:06 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 14.10.2019 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



mit Dr. Renate Maiwald zum Thema: Richard von Weizsäcker

Im nächsten Jahr jährt sich der Geburtstag von Richard von Weizsäcker zum 100. Mal. Kaum ein Staatsoberhaupt genießt auch heute noch so viel Ansehen wie der Altbundespräsident und der ehemalige regierende Bürgermeister von Berlin, der im Volksmund auch liebevoll „König Silberlocke“ genannt wurde. Er entstammte einer bekannten württembergischen Theologen- und Juristenfamilie und war nicht nur ein engagierter Politiker, sondern auch als zweimaliger Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages bekannt.
Im letzten Seminar stellte Dr. Renate Maiwald das Leben und das sozial-christliche Engagement von Richard von Weizsäcker dar und wusste auch viel Interessantes aus seiner persönlichen Biografie zu berichten.

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
16.10.2019 11:17 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 16.09.2019 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



zum Thema: Sind Namen (mehr) als Schall und Rauch?

Namen begleiten einen Menschen in der Regel ein Leben lang und sind ein Teil der eigenen Identität. Vor- und Familiennamen sind auch wichtige Bestandteile von amtlichen Dokumenten wie der Geburtsurkunde, um uns auszuweisen.
Eltern wählen die Vornamen ihrer Kinder zumeist sehr sorgfältig aus: Sie achten auf die Bedeutung oder möchten den Namen eines Angehörigen an die nächste Generation „vererben“. Seit wann werden Menschen überhaupt offiziell mit Vor- und Familienname bezeichnet und woher stammen die häufigsten Namen?
Im Septemberseminar gab es eine interessante Spurensuche, um auch zu erkunden, ob es zutrifft, dass Namen „Schall und Rauch“ oder oftmals doch passend sind.

Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
16.10.2019 11:05 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 12.08.2019 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



mit Uwe Machleit zum Thema: Vom Sinn und Unsinn guter Ernährung

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ – so lautet eine bekannte Redewendung. Aber, wie ernähren wir uns eigentlich richtig? Derzeit kursieren viele Ratschläge zur Ernährung, wie z.B. „Rotweintrinker leben länger“, „Brot macht dick“, „Eier erhöhen den Cholesterinspiegel“ oder „Eine Fischmahlzeit pro Woche schützt vor Alzheimer“.
Manchmal versuchen Ernährungsexpertinnen und -experten sogar, Lebensmittel in „gesund“ und „ungesund“ einzuteilen. Wie ernähren Sie sich? Woran orientieren Sie sich bei der Essenswahl?
Uwe Machleit, Leiter des Evangelischen Fachseminars für Altenpflege in Bochum und Ernährungsexperte, nahm im Augustseminar unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe. Die Teilnehmenden waren an vielen Stellen darüber erstaunt, wie viele Ernährungstrends am besten unberücksichtigt bleiben sollten und darüber, dass sie in ihrem Alltag schon oft gute Ernährungsansätze integriert haben.

Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
01.08.2019 11:54 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 17.06.2019 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



mit Stadtsuperintendent i.R. Heinrich Gehring zum Thema:
Begegnungen mit anderen Religionen im Neuen Testament


Andere Religionen begegnen uns gewissermaßen täglich auf der Straße. Das war zur Zeit der neutestamentlichen Schriftsteller nicht anders. Jesus und die Apostel begegneten vielen religiösen Gemeinschaften.
Im Neuen Testament finden sich Texte, die Brücken schlagen zu anderen Religionen und auch solche, die Grenzen setzen. Pfarrer Gehring regte im letzten Seminar an, ausgewählte Texte kennenzulernen und zu besprechen, ob und welche Bedeutung diese Texte für uns heute haben könnten.
Am Ende des Seminars machte Herr Gehring in seiner unnachahmlichen Art mit den Teilnehmenden noch einen Tanz zur Auflockerung, an dem alle sichtlich Freude hatten.

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
17.04.2019 15:22 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 15.04.2019 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



mit Volker Emler, Pfarrer für Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge in den Kirchenkreisen Essen, Mülheim, Duisburg, Oberhausen zum Thema:
Gut zu hören!- Der Umgang mit einer Hörbehinderung (Schwerhörigkeit) -


Das menschliche Hören ist ein faszinierender Sinnesprozess, der dazu beiträgt, mit anderen Menschen zu kommunizieren und die Umwelt wahrzunehmen. Mit dem Älterwerden kann die Funktionalität des Gehörs nachlassen und das Hörspektrum kleiner werden. Wie ist es, wenn sich durch eine Störung des Hörsinns die Wahrnehmung und die Orientierung verändern? Im letzten Seminar ging es darum, sich mit dem eigenen Hören zu beschäftigen und gleichzeitig auch für Menschen zu sensibilisieren, deren Hörvermögen eingeschränkt ist.
Pfarrer Volker Emler erläuterte die Möglichkeiten im Umgang mit einer Beeinträchtigung des Hörens und installierte eine Induktionsschleife, die das Hören mit einem Hörgerät erleichtert und erläuterte deren Funktion. Besonders die Hörbeispiele, die verdeutlichten, wie unterschiedlich Hörgeschädigte Sprache und Musik wahrnehmen, beeindruckten die Anwesenden sehr.
Auch Personen, die noch kein eigenes Hörgerät tragen, bekamen durch Leihgeräte, die Vikarin Lackmann und Antje Emler verteilten, Gelegenheit, zu überprüfen, ob sie mit diesen vielleicht besser hören können. Einige von ihnen waren angenehm überrascht, wie schnell die Hörqualität erhöht werden kann.

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
26.03.2019 15:50 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 25.03.2019 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



Spieglein, Spieglein an der Wand… Alles für die Schönheit?!

Was empfinden Sie eigentlich als „schön“ und wie beantworten Sie die Frage danach, ob Schönheit messbar ist? Das fragten wir die Teilnehmenden in unserem letzten Seminar. Die Auseinandersetzung mit diesen schlichten Fragen reicht bis in die Antike zurück und beschäftigt auch heute noch Philosophen, Schriftsteller, Modeschöpfer, Fotografen, Mediziner, Markt- und Werbeforscher und viele andere mehr.
Schönheitsideale wandeln sich im Laufe der Zeit.
In diesem Seminar standen dieser Wandel und die Bedeutung der Attraktivität im Alter im Mittelpunkt. Es wurde aber auch über die vielen Formen der Schönheit diskutiert, die von der Natur über die der Architektur bis hin zur Kunst reicht.
So kamen wir unter anderem auf den Goldenen Schnitt zu sprechen, der sich als errechenbares Muster in allen diesen Bereichen wiederfindet.
Das Resümee des Seminars war aber natürlich, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt und schön ist, was gefällt.

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
25.02.2019 09:28 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 11.02.2019 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



mit Dr. Petra Bernicke, Historikerin & Museumspädagogin,
Ruhr Museum, zum Thema:
'Einen Zacken zulegen‘ – oder lieber ‚Eine ruhige Kugel schieben‘?
- Bedeutung & Herkunft von Redewendungen -


Viele Museumsobjekte des Ruhr Museums, vor allem aus dem Alltagsbereich, sind mit geläufigen Redewendungen verknüpft. Im Seminar erläuterte Frau Dr. Bernicke anhand ausgewählter Objekte einige bekannte Sprichwörter und bot zugleich eine Zeitreise in die Kulturgeschichte der Region des Ruhrgebietes. Die Teilnehmenden waren über die Ursprünge vieler typischer Ruhrgebietsaussprüche überrascht und begeistert von der lebendigen Präsentation Frau Dr. Bernickes, die mit ihrem Expertinnenwissen jede Frage beantworten konnte.

Unter https://www.ruhrmuseum.de/nc/besucher-informationen/heute/ können Sie sich über die Angebote und Führungen des Ruhr Museums informieren.

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
13.11.2018 15:55 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 17.10.2018 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



zum Thema: Von der „Guten Stube“ zum modernen Wohnen

„Trautes Heim, Glück allein“ so heißt eine bekannte Redewendung.
Dieser Spruch hing in früheren Zeiten oft in gestickter Form im Wohnzimmer, das stets einen Hauch von geselliger Gemütlichkeit verströmte.
Die Vorstellungen vom Wohnen und die Einrichtungsstile haben sich im Laufe der Zeit gewandelt und sind auch immer ein Spiegelbild der jeweiligen gesellschaftlichen Umstände. Aspekte wie Form, Farbe und Nutzbarkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Im letzten Seminar haben die Teilnehmenden von ihren persönlichen Erfahrungen und ihrem Geschmack damals und heute berichtet und kamen darüber zu einem interessanten Austausch.

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
26.09.2018 11:40 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 17.09.2018 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



mit Norbert Fabisch zum Thema:
"Von Webern, Äbten, Züchtlingen und Musikern –
ein Rundgang durch das alte und neue Werden


Die über 1200jährige Geschichte Werdens bietet einige interessante Überraschungen, deren Spuren an vielen Stellen im Stadtteil zu entdecken sind. Da man aber meistens nur das sieht, was man kennt, haben wir in unserem letzten Seminar Norbert Fabisch als Experten eingeladen, um uns auf einen virtuellen Rundgang durch Werden mitzunehmen. Es ging dabei um die Abtei als benediktinisches Kloster, als preußische Strafanstalt und als Hochschule der Künste sowie um den Ort Werden mit der evangelischen Kirche, seinen Weberhäusern und anderen Besonderheiten. Die Teilnehmenden waren erstaunt, dass Werden, dessen Ortsbild sich in den letzten 250 Jahren vielfach verändert hat, soviel Geschichte zu bieten hat. Es gab in früheren Zeiten nicht nur Kohlezechen und Textilgewerbe, sondern sogar einen Hafen und eine Ruhrschifffahrsbehörde. In die barocke Benediktinerabtei zog 1946 die bekannte Folkwangschule ein, an der so unterschiedliche Talente wie Pina Bausch, Diether Krebs und Armin Rhode wirkten.
Herrn Fabisch ist ein sehr interessanter, informativer und lebhaft gestalteter Vortrag gelungen, für den wir ihm sehr danken.


Neue Ansprechpartnerin in der Zentralen Pflegeberatung

Außerdem stellte sich im Seminar Frau Eva Stieler vor. Sie ist die neue Ansprechpartnerin in der Zentralen Pflegeberatung und bietet Ihnen fachkundige Beratung zu folgenden Themen:
- häusliche Versorgung und ambulante Pflege
- spezialisierte Angebote bei Demenz
- Seniorenwohnungen
- Kurzzeit- und Tagespflege
- Angebote für pflegende Angehörige
- dauerhafte Pflege im Seniorenheim
- Leistungen und Anbieter

Wir freuen uns sehr, dass Frau Stieler nun unsere Kollegin ist und auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Frau Stieler ist telefonisch zu erreichen unter 02 01-22 05-158. Sie können auch gern eine Nachricht auf ihrer Mailbox hinterlassen. Sie ruft dann zurück.

E-Mail-Anschrift: e.stieler@ev-pflegeberatung-essen.de

Postalische Anschrift:
Zentrale Pflegeberatung der Diakonie
Eva Stieler
Haus der Evangelischen Kirche
III. Hagen 39
45127 Essen

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
28.08.2018 11:38 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 13.08.2018 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



mit Christian Carls zum Thema:
Weichenstellungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation


Gespräche mit anderen Menschen sind unser „tägliches Brot“, gewissermaßen ein Lebenselixier, das die seelischen Bedürfnisse berücksichtigt und zum Wohlbefinden beitragen kann. Manche Gespräche können aber auch verärgern und belasten. Der Kommunikationswissenschaftler Christian Carls hat in unserem letzten Seminar gezeigt, wo die Weichen in die eine oder andere Richtung gestellt werden und wie eine bereichernde Kommunikation gelingen kann. Dafür hat er den Teilnehmenden einige interessante Impulse nach M.B. Rosenberg über die "gewaltfreie Kommunikation" gegeben, die erleichtern können, mit schwierigen Situationen umzugehen.

Fotos: Sylvia Rominsky



Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
24.07.2018 11:25 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 18.06.2018 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



Der Grugapark – seine Entwicklung zum bedeutenden Volkspark und zur „grünen Lunge“ Essens
- mit Friedhelm Pientka, Freundeskreis Grugapark Essen e.V.


Sommerzeit - Die Natur zeigt sich von ihrer grünen und farbenfrohen Seite. Der Grugapark in Essen, der aus der Gartenbau-Ausstellung im Jahre 1929 hervorgegangen ist, ist besonders in der Frühlings- und Sommerzeit für viele Menschen in Essen und Umgebung ein beliebtes Ausflugs- und Naherholungsziel. Wie hat sich dieser Park im Laufe der Zeit entwickelt und welche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten beherbergt die "grüne Lunge Essens" heute?
Friedhelm Pientka, Mitglied des Freundeskreises Grugapark Essen e.V. und ehrenamtlicher Mitarbeiter, hat im letzten Seminar mit interessanten Informationen und Bildern die Entwicklung des Parks präsentiert und viele Fragen beantwortet.
Bemerkenswert ist, dass es inzwischen sogar eine "Gruga-Rose" gibt, die im Jahr 2017 auf diesen schönen Namen getauft wurde. Die Gruga hat in allen Jahrzehnten die Menschen im Ruhrgebiet begeistert und sich auch mit der Gesellschaft verändert. So gibt es beispielsweise heute einen Garten der Sinne, der behindertengerecht angelegt ist. Hier ist der Grugapark mit allen Sinnen erfahrbar. Vielen Dank an Herrn Pientka, der so freundlich war, sein wunderbar vorbereitetes Referat in unserem Seminar zu halten.

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
03.05.2018 12:00 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 16.04.2018 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



Ein Freund, ein guter Freund...
- Dem Wesen der Freundschaft auf der Spur -


Wussten Sie schon, dass am 30. Juli der Internationale Tag der Freundschaft gefeiert wird? Gute Freundinnen und Freunde sind oftmals langjährige Wegbegleiter/innen, mit denen man wichtige Erfahrungen von Freud und Leid teilen kann.
Kein Wunder, dass allein der Gedanke an gute Freundinnen und Freunde in herausfordernden Lebenssituationen entlastend wirken kann. Diese und andere Aspekte galt es in unserem letzten Seminar für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Seniorenarbeit einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und auch darüber ins Gespräch zu kommen, was Freundschaft eigentlich für jeden Einzelnen bedeutet bzw. welche Ansprüche und Erwartungen an Freundinnen und Freunde gestellt werden und welche besser nicht.
Es gab viele interessante Beiträge der Teilnehmenden und auch Überraschendes. Nachdem wir festgestellt hatten, dass eine große Anzahl der Anwesenden bereits gute Freundschaften seit über 60 Jahren haben, erstaunte es uns noch mehr, dass eine Freundschaft einer Teilnehmerin bereits seit über 75 Jahren besteht. Bei der Einschätzung, was für eine gute Freundschaft am wichtigsten ist waren sich alle Beteiligten einig: Vertrauen ist da "A" und "O", das natürlich von vielen anderen Aspekten, wie Toleranz und gegenseitigem Respekt, begleitet werden muss, damit eine gute freundschaftliche Beziehung vielleicht ein Leben lang halten kann...

Fotos: Sylvia Rominsky




Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
03.05.2018 11:55 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 19.03.2018 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit



mit Traute Kurz zum Thema "Du kommst auch drin vor..." -
Hanns Dieter Hüsch (1925-2005)


Hanns Dieter Hüsch, der bekannte Kabarettist vom Niederrhein, bezeichnete sich selbst einmal als einen philosophischen Clown, versöhnlichen Idealisten und als skeptischen Moralisten. Während er zu Beginn seiner Karriere scharfes, polemisches Kabarett schuf, wurde er im Laufe der Jahre mehr und mehr zum Humanisten.
Die NRZ bezeichnete ihn in einem Nachruf als „Franz von Assisi des deutschen Kabaretts“ und auch die Freunde des Poeten hoben seine Verbundenheit mit dem christlichen Glauben hervor. Er hatte die Gabe, Alltagserfahrungen so zu verdichten, dass sich jeder darin wiedererkennen konnte. Dabei gelang es ihm, die Menschen aufzurütteln und gleichzeitig ihre Seele zu streicheln.

Traute Kurz stellte im letzten Seminar zusammen mit Frau Mennig unterhaltsam das vielfältige Leben von Hanns Dieter Hüsch u.a. anhand seiner Gedichte und Zitate dar.

Fotos: Sylvia Rominsky


Autor: Rominsky
Senioren- und Generationenreferat
03.05.2018 11:53 Uhr 

Rückblick auf das Seminar am 19.02.2018 für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit


mit Pfarrer Steffen Hunder und seinem neuen Buch
„An Jakob das Schlitzohr – Briefe mit Randnotizen an das biblische Personal“


Im Mittelpunkt des ersten Seminars in diesem Jahr standen 18 biblische Persönlichkeiten:
Was Sie Mose, Maria & Co. schon immer einmal sagen wollten – diese Ausgangsfrage hat Pfarrer Steffen Hunder aufgegriffen und 18 Menschen der Bibel persönliche Briefe geschrieben, um mit ihnen über ihren Glauben und ihre Zweifel, über Glück und Schattenseiten ihres Lebens ins Gespräch zu kommen.
Essener Zeitgenossen kommentieren seine Briefe kritisch, witzig oder frech – darunter der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, eine Konfirmanden-Gruppe, Jazz-Professorin Ilse Storb, eine Schauspielerin, der ehemalige Justizminister des Landes NRW, Thomas Kutschaty, und engagierte Mitglieder aus der Altstadtgemeinde. „Auf diese Weise ist ein spannendes Buch des Glaubens und des lebendigen Dialogs entstanden“, erklärt der Luther-Verlag.
Es war ein sehr gelungenes Seminar, für das wir Pfarrer Hunder noch einmal danken möchten. Er hat seine aktuelle Auseinandersetzung mit biblischen Themen und Personen im Seminar auf eine sehr persönliche Weise ins Gespräch gebracht und im Dialog mit den Teilnehmenden für einen äußerst informativen und unterhaltsamen Nachmittag gesorgt.

Fotos: Sylvia Rominsky